Projektlogo mit vier überlappenden Kreisen in unterschiedlichen Lilatönen – von hell bis dunkel. Darunter steht in dunkelgrauen Großbuchstaben: „Netzwerk- und Servicestelle inklusiv Studieren in Niedersachsen

NESIS-Netzwerk

Zentrales Ziel des NESIS-Netzwerks ist die Realisierung eines qualitativ hochwertigen inklusiven Studiums an den niedersächsischen Hochschulen im Geschäftsbereich des MWK. Grundlegend als auch leitend hierfür ist ein Verständnis von Behinderung, wie es in der Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen niedergelegt ist. Um die Erreichung dieses Ziels voranzutreiben, fungiert das Netzwerk für seine Mitglieder als zentrale Plattform zum strukturierten fachlichen Austausch (u.a. zu Best-Practice-Beispielen, Erfahrungen) sowie für die Diskussion hochschulübergreifender Fragen zum Thema Inklusion in Studium und Lehre in Niedersachsen (von der Studienberatung, über Studiengangsstrukturen und die Umsetzung barrierefreier Lehrmaterialien bis zur Hochschuldidaktik). Konkret geht es um die Entwicklung klarer Standards für das Aufgaben- und Tätigkeitsspektrum der hochschulisch Beauftragten, die Formulierung von Bedarfen und handlungsleitenden Empfehlungen, die Fortbildung zu inhaltlichen Themen sowie die hochschulpolitische Arbeit zur Verbesserung der strukturellen Berücksichtigung und Inklusion von Studierenden mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen. Die Vernetzung dient dem professionellen Wissenstransfer zwischen und an den beteiligten Hochschulen.

AG Hochschulpolitik

Die Arbeitsgruppe von niedersächsischen Beauftragten für Studierende mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen arbeitet aus dem Netzwerk heraus daran, die Perspektive der Beauftragten und das Thema inklusiverer Studienbedingungen in die Hochschulpolitik einzubringen. Die AG kann über NESIS (nesis-netzwerk(at)uni-hildesheim.de) kontaktiert werden.

Die Stellungnahme kann unter dem folgenden Link als PDF heruntergeladen werden: Stellungnahme der AG Hochschulpolitik zum Regierungsentwurf für ein Gesetz zur strategischen Weiterentwicklung der Hochschulen 2026

Kollegiale Beratung

Die Netzwerkstelle bietet einen Rahmen für kollegiale Beratung der Netzwerkmitglieder untereinander. Etwa alle 6 Wochen kommen interessierte Mitglieder zusammen, um über konkrete Fälle aus der Praxis als Beauftragte und Beratende auf Augenhöhe und nach einem feststehenden Ablauf zu reflektieren sowie Lösungen zu entwickeln.

Aktuelles

NESIS-Netzwerk hat sich in erweiterter Runde zu inklusiven Studienbedingungen in Niedersachsen ausgetauscht

NESIS-Netzwerk hat sich in erweiterter Runde zu inklusiven Studienbedingungen in Niedersachsen ausgetauscht Am 15.06.2026 hat sich das NESIS-Netzwerk getroffen, dieses Mal in erweiterter Runde. Neben den Netzwerkmitgliedern waren auch Vertreter*innen niedersächsischer Studierendenwerke, studentischer Initiativen, der IBS und der kfsn zum Austausch rund um das Thema "Perspektiven für inklusive Studienbedingungen in Niedersachsen" eingeladen. Das nächste Netzwerktreffen findet im September 2026 statt.

Buchbeitrag über NESIS erschienen

Am 01.06.2026 ist der von Britta Niggebaum, Marc Ruhlandt und Isabel Sievers verfasste Buchbeitrag mit dem Titel "Hochschulübergreifende Vernetzung und Services– Das Verbundprojekt Inklusiv Studieren in Niedersachsen" in dem von Karin Cudak und Viviane Schachler herausgegebenen Sammelband zum Thema "Inklusive Kommunal- und Regionalentwicklung zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen. Impulse und Strategien" erschienen. Zur Open-Access-Version des Sammelbandes gelangen Sie hier.

Digitale Barrierefreiheit in der Hochschullehre: Herausforderungen und Unterstützungsbedarfe

Die Digitalisierung der Hochschullehre eröffnet neue Möglichkeiten, Barrieren im Studium abzubauen – vorausgesetzt, digitale bzw. digital unterstützte Lehrangebote sind barrierefrei gestaltet. Eine hochschulübergreifende Befragung von Lehrenden und Studierenden im Projekt SOUVER@N zeigt jedoch deutliche Unsicherheiten bei der praktischen Umsetzung. Der Beitrag stellt zentrale Herausforderungen, Unterstützungsbedarfe und mögliche Ansatzpunkte zur Stärkung digitaler Barrierefreiheit in der Hochschullehre vor.

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