Projektlogo mit vier überlappenden Kreisen in unterschiedlichen Lilatönen – von hell bis dunkel. Darunter steht in dunkelgrauen Großbuchstaben: „Netzwerk- und Servicestelle inklusiv Studieren in Niedersachsen

Die Zukunft ist inklusiv: Studieren mit Behinderung/chronischer Erkrankung in Niedersachsen

Der Tagungsbericht ist nun online! Wir danken allen Beteiligten und Teilnehmenden ganz herzlich.

Tagung des Projektes "Netzwerk- und Servicestelle Inklusiv Studieren in Niedersachsen" am 08.05.2025 (Veranstaltungsort: Pavillon Hannover)

Hochschulen spielen eine entscheidende Rolle bei der Gestaltung einer zunehmend vielfältigen und inklusiven Gesellschaft. Mit dem besonderen Fokus auf die Situation von Studierenden mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen widmet sich die Tagung den Perspektiven für eine inklusive Hochschulbildung in Niedersachsen. Ziel ist es, aktuelle Herausforderungen zu beleuchten und zukunftsweisende Strategien zu diskutieren, um Chancengleichheit und Barrierefreiheit an den niedersächsischen Hochschulen zu fördern. Dabei soll der Dialog zwischen hochschulischen Akteur*innen, Studierenden und Wissenschaftler*innen unterstützt werden, um innovative und nachhaltige Strategien und Lösungsansätze zu entwickeln. Im Mittelpunkt stehen Themen wie barrierefreie Lernumgebungen, digitale Barrierefreiheit, individuelle Unterstützungsangebote sowie die Rolle der Politik bei der Förderung inklusiver Strukturen.

Veranstaltet wird die Tagung durch das vom niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) geförderte Verbundprojekt NESIS (Netzwerk- und Servicestelle Inklusiv Studieren in Niedersachsen) der Universitäten Hannover und Hildesheim. Ziel dieses Projektes ist der Aufbau einer Netzwerk- und Servicestruktur für ein inklusives Studieren in Niedersachsen. Das Programm der Tagung berücksichtigt daher sowohl den Aspekt der Vernetzung als auch der hochschulischen Informationsvermittlung sowie Unterstützung beim Studieren und Lehren mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen.

Die Tagung richtet sich an alle Akteur*innen im Hochschulbereich des Landes Niedersachsen, die mit dem Thema betraut sind. Insbesondere Beauftragte für Studierende mit Behinderungen und chronischen Erkrankungen sowie Studierende sind zur Teilnahme eingeladen.

Wir freuen uns, wenn Sie Teil dieser wichtigen Diskussion sind und zur Gestaltung einer inklusiven Hochschullandschaft beitragen!
Eine Liste mit Hotels in der Nähe des Pavillon finden Sie hier.

Tagungsprogramm

Tagungsmoderation: Beate Hoffmann

 

09.30 Uhr: Anmeldung

10.00 Uhr: Begrüßung
Grußworte: Dr.in Christina May (Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur)
Annetraud Grote (Niedersächsische Landesbeauftragte für Menschen mit Behinderungen)

10.30 Uhr: Keynotes
Netzwerk: Dr.in Stefanie Dreiack (Leitung Koordinierungsstelle Chancengleichheit Sachsen/Koordinatorin Inklusion)
Service: Dr. Carsten Bender (TU Dortmund) 

11.15 Uhr: Podiumsdiskussion
„Was braucht es, um an Hochschulen inklusiv studieren zu können?“

12.15 Uhr: Mittagspause

13.15 Uhr-15.00 Uhr Workshops:

  1. Nachteilsausgleich: Nachteilsausgleiche und psychische Erkrankung (Dr. Maike Gattermann-Kasper + Dr. Susanne Peschke, Uni Hamburg) (Abstract)
  2. Best Practice aus der Praxis in Niedersachsen: Studieren mit Behinderung/chronischer Erkrankung: Sensibilisierungsmöglichkeiten auf unterschiedlichen Ebenen der Hochschulen (Dr. Kristina Schneider, Lehren ohne Barrieren, Uni Göttingen) (Abstract)
  3. Übergang Studium/Beruf: Expertise im Bereich des Arbeitsmarktes und der Vermittlung von Akademiker*innen mit Beeinträchtigungen (Abdel Hafid Sarkissian (Berater Arbeitgeber-Service für schwerbehinderte Akademiker*innen, Geschäftsbereich Fachvermittlung)) (Abstract)
15.15 Uhr: Kaffeepause

15.45 Uhr: Arbeitsphase mit dem Tagungsplenum zur Zukunft inklusiven Studierens in Niedersachsen

17.15 Uhr: Abschluss der Tagung

 Ab 17.30 Uhr: „Get together“

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